Wissenswertes

Lesen und erfahren Sie hier noch mehr über aktuelle und dauerhaft interessante Themen der Wald- und Forstwirtschaft.

 

Borkenkäfermanagement

Die Situation unserer Nadelholzbestände ist spätestens seit dem vergangenen Jahr im Rhein-Lahn-Kreis als dramatisch einzuschätzen - aber nicht nur hier. Wetterkapriolen einerseits und die dadurch hervorgerufenen, äußerst günstigen Lebensumstände für den Nadelholzfeind Nummer Eins, näümlich den Borkenkäfer, machen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern derzeit das Leben schwer. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg hat zum Umgang mit den "kleinen" Waldzerstörern nützliche Informationen und Tipps zusammengestellt, die dabei helfen können, käferbefallene Waldbestände zu erkennen und zu handeln. Das Faltblatt mit dem Titel  "BORKENKÄFER - ERKENNEN, VORBEUGEN, MANAGEN - HINWEISE FÜR WALDBESITZENDE" kann hier eingesehen werden.  

 

"Schutz und Nutzung Hand in Hand" - Waldbericht der Bundesregierung 2017

Die Erkenntnis, dass die Schutz- und Erholungsfunktionen, welche der Wald innehat, durchaus ein Produkt seiner Nutzung ist, ist nicht neu. Dennoch sind die Herausforderungen neu, vor welche verschiedenste Interessengruppen den Wald im Umgang mit ihren Bedürfnissen stellen. Wer den Wald wann, wo und wie braucht oder gebraucht, das ist eines der Schwerpunktthemen des Waldberichts 2017, den das BMEL jetzt veröffentlicht hat. Das Wesentliche des Waldberichts in Kürze und die Presseerklärung dazu finden Sie, wenn Sie die beiden Links betätigen. 

 

Kreiswaldbauverein Rhein-Lahn e. V. ist KWF-Mitglied

Der Kreiswaldbauverein Rhein-Lahn e. V. ist seit 05.04.2017 Mitglied im Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V., kurz KWF genannt. Das KWF verfolgt größtenteils gleiche und ähnliche Ziele, wie sie auch der Kreiswaldbauverein anstrebt und so war der Beitritt zum KWF, welches auf Bundesebene und darüber hinaus agiert, folgerichtig. Die von beiden Institutionen gleichermaßen vertretenen Interessen liegen im Wesentlichen in den Bereichen der nachhaltigen Pflege und Nutzung unserer Wälder, der möglichst breiten und vielseitigen Verwendung des Rohstoffes Holz sowie in der Förderung der dazu erforderlichen Rahmenbedingungen. Von jenen sollen hier beispielhaft der Arbeitsschutz, die Unfallverhütung, der Verbraucherschutz, der Umwelt- und Naturschutz sowie die Wissenschaft und Forschung rund um den Wald aufgelistet sein. Dabei spielen die Beachtung insbesondere der Ziele der Waldeigentümer, aber auch die allgemein wachsenden Ansprüche der Gesellschaft an den Wald eine zentrale Rolle. Näheres zur Institution und Arbeit des KWF erfahren Sie bei der Geschäftsstelle des Waldbauvereins oder unter der Rubrik "Links" auf unseren Internetseiten.

Mitgliedsausweis

 

Neue Unfallverhütungsvorschriften in Kraft

Zum 01.01.2017 wurden die für den Kommunal- und Privatwald geltenden Unfallverhütungsvorschriften Forsten (VSG 4.3) aktualisiert und den Standards der Sicherheit und Technik entsprechend angepasst. Die Vorschrift, deren Einhaltung bei der Durchführung von Waldarbeiten für alle Privatwaldbesitzer verpflichtend ist, kann unter der in "grün" eingefügten Verlinkung eingesehen oder heruntergeladen werden. 

 

Änderung des Bundeswaldgesetzes zum 27.01.2017

Im Zuge des zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Bundeskartellamt anhängigen Gerichtsverfahrens zur Klärung, welche Tätigkeiten der dortigen Forstverwaltung kartellrechtlich unbedenklich sind, haben die Bundesländer einen Gesetzentwurf eingebracht, der nun mit der heute in Kraft tretenden Änderung des Bundeswaldgesetzes seinen Abschluss findet. Die Änderung des Gesetzestextes können Sie hier einsehen.
Inwieweit die neue gesetzliche Regelung Einfluss auf den Ausgang des anhängigen Verfahrens findet, bleibt abzuwarten. Dass das Gerichtsurteil jedoch aus Ausfluss auf übrige Bundesländer haben wird, steht außer Frage.

 

Festsetzung der Bewirtschaftungspläne für die FFH-Gebiete im Rhein-Lahn-Kreis

Nach den Vorgaben des Landesnaturschutzgesetzes hat die Obere Naturschutzbehörde (SGD Nord) die Aufgabe, für die Natura 2000 - Gebiete sogenannte Bewirtschaftungspläne festzusetzen, in welchen erforderliche Maßnahmen zum Erhalt des zu schützenden Lebensraums (Lebensraumtyp) und der zu schützenden Arten umgesetzt werden müssen. Im Vorfeld zu den Festsetzungen dieser Pläne beteiligt die Obere Naturschutzbehörde u. a. den Kreiswaldbauverein im Zuge eines fachlichen Abstimmungsverfahrens. Für den Rhein-Lahn-Kreis liegen die Maßnahmenplanentwürfe zu den FFH-Gebieten 5612-301 "Staatsforst Stelzenbach", 5512-301 "Montabaurer Höhe", 5813-302 "Zorner Kopf", 5714-303 "Taunuswälder bei Mudershausen", 5613-301 "Lahnhänge" und 5711-301 "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" vor. Während die ersten drei genannten FFH-Gebiete keinen oder nur einen geringen Privatwaldanteil beinhalten, ist bei den drei letztgenannten FFH-Gebieten auch Privatwald in nennenswertem Umfang betroffen. Deshalb hat der Kreiswaldbauverein zu den Bewirtschaftungsplanentwürfen für die FFH-Gebiete "Taunuswälder bei Mudershausen", "Lahnhänge" und "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" im Sinne seiner Privatwaldbesitzer bereits Stellung bezogen. Der entsprechende Wortlaut unserer Ausführungen kann durch Klicken auf das jeweilige, mit einem Link gekennzeichnete FFH-Gebiet abgerufen werden. Die dazu ergangenen Antwortschreiben der SGD Nord können unter den im Klammerzusatz genannten Links ebenfalls eingesehen werden (Taunuswälder, Lahnhänge, Rheinhänge).

       

Förderung der Forstwirtschaft in Rheinland-Pfalz

Hier stellen wir unseren Waldbesitzern eine vollständigen Fassung der Fördergrundsätze-Forst zur Verfügung. Auf den Seiten der Landesforsten Rheinland-Pfalz finden Sie weitere aktuelle Hinweise zum Thema, wenn Sie diesem Link folgen: VV Förderung Forst 

 

Bundeswaldinventur - Nie stand mehr Holz im deutschen Wald

11,4 Millionen Hektar Wald bedecken unser Land - das sind 32% des Territoriums der Bundesrepublik Deutschland. Trotzdem allein schon diese beiden Zahlen das wohl beeindruckendste Ergebnis der 3. Bundeswaldinventur (BWI) sind, bringt diese noch viel mehr an beachtlichen Erkenntnissen. Private, kommunale und staatliche Waldbesitzer, Forstleute, Dienstleistungsforstbetriebe u. v. a. m. sorgen täglich dafür, dass auch 300 Jahre, nachdem der Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz seine Erkenntnisse zur Nachhaltigkeit im Erzgebirge niedergeschrieben hat, der Wald zum Nutzen aller unvermindert seine Funktionen erfüllt und das naturnäher und vielfältiger, denn je. Werfen Sie einen Blick in die anschauliche Zusammenfassung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur BWI. Natürlich gibt es die Daten auch spezifisch für das waldreichste Bundesland Rheinland-Pfalz. In der Veröffentlichung des MULEWFsind sie zu finden.   

 

Entdecken Sie den Wald

Wie würden Sie den Begriff Wald beschreiben? Im Allgemeinen kommt einem sicherlich eine Ansammlung von Bäumen in gewisser Dichte auf einer ausgedehnten Fläche in den Sinn. In der biblischen Schöpfungsgeschichte wurde der Wald am dritten Tag geschaffen. Juristen bezeichnen Wald als jegliche mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche. Wald ist aber viel mehr. Eine beeindruckende Lebensfülle ist eines der wesentlichen Merkmale dieses größten, funktionsfähigen Landökosystems, das von der Taiga bis in die südlichen Mangrovensümpfe reicht. Was sich in unseren heimischen Wäldern entdecken und beobachten lässt, zeigt die anschauliche Broschüre des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Blättern Sie sich doch einfach einmal durch die Waldfibel. Sie werden staunen.  

 

Waldstrategie 2020

Die Waldstrategie 2020 der Bundesregierung richtet sich an alle relevanten Akteure auf der Ebene von Bund und Ländern. Sie soll einen Beitrag dazu leisten, in der Bevölkerung das notwendige Bewusstsein für die vielfältigen Funktionen des heimischen Waldes hervorzurufen. Gleichzeitig zeigt sie die Vorteile und Chancen einer nachhaltigen Forstwirtschaft für Klima, Natur und Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft auf und ist darauf ausgerichtet, diese zu fördern. Hier erfahren Sie, was sich hinter der Waldstrategie 2020 verbirgt. 

 

Der Wald in der Weltgeschichte

Etwa ein Drittel der Landmasse der Erde ist mit Wald bedeckt. Das sind rund vier Milliarden Hektar. Über die Jahrtausende hinweg ist der Nutzen des Waldes für das menschliche Leben nicht zu ermessen. Seine einzigartigen Fähigkeiten, Sauerstoff zu produzieren und Kohlendioxid zu binden, Rohstoff, Nahrung und sauberes Wasser zu liefern oder schlicht Lebensraum für Mensch und Tier gleichermaßen zu bieten, sind unersetzlich. In dieser Präsetation des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft können Sie eine Zeitreise durch unser Waldkulturerbe unternehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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