Wissenswertes

Lesen und erfahren Sie hier noch mehr über aktuelle und dauerhaft interessante Themen der Wald- und Forstwirtschaft.

 

Forstliche Förderung 2022/2023

Am 08.07.2022 hat die Bewilligungsbehörde bei der Zentralstelle der Forstverwaltung in Neustadt a. d. Weinstraße die für das Förderjahr 2022/2023 geltenden Regelungen ausgeführt. Den vollständigen Text des jährlich neuaufgelegten Förderrundschreibens können Sie bei Betätigung der in "grün" unterlegten Satzteile nachlesen, nachdem sich der darin beinhaltete Link geöffnet hat. Wer an tiefergehenden Bestimmungen und Maßnahmenbeschreibungen zu einzelnen Fördertatbeständen interessiert ist, kann dazu die jeweiligen Merkblätter bei der Geschäftstelle anfordern. Neu zu den Fördertatbeständen tritt ab dem Förderjahr 2023 die Jungwaldpflege hinzu. Was sich genau dahinter verbirgt, kann man erfahren, wenn man sich neben dem Rundschreiben und/oder dem Merkblatt die Übersichtstabelle zur Jungwaldpflege anschaut. Die bei Neu- und Wiederbewaldungen zu verwenden Baumarten haben ebenfalls leichte Modifikationen erfahren und können in der dazu entworfenen, ab dem neuen Förderjahr 2023 geltenden Baumartenliste eingesehen werden. Und schließlich liefert die Gesamtschau der Maßnahmen, für die eine Förderung gewährt werden kann, in tabellarischer Aufstellung einen ersten schnellen Überblick. Weitere und eingehendere Auskünfte sind über das Portal der Landesforsten Rheinland-Pfalz mittels Besuch der Website https://www.wald.rlp.de/de/nutzen/foerderung-der-forstwirtschaft/ und natürlich auf Anfrage bei der Geschäftsstelle des Kreiswaldbauvereins Rhein-Lahn erhältlich. Gerne ist die Geschäftsstelle auch bei der Antragstellung und allen vor- und nachgelagerten Formalien und Tätigkeiten beilflich.     

   

Waldzustandsbericht 2021

Nun ist er veröffentlicht - der Waldzustandsbericht 2021 für die Wälder in Rheinland-Pfalz. Dass es gegenüber der Vorjahre keine Verbesserungen gibt, dürfte in Anbetracht der klimatischen "Turbulenzen" in den vergangenen Jahren, aber auch in der gegenwärtigen Situation auf der Hand liegen. Daran ändert dann auch das eine Jahr 2021 nichts, dessen Witterungsverlauf mit höherer Niederschlagsmenge und -verteilung zwar sehr günstig für die Waldvegetation gewesen ist, dessen einmaliges Wasserdargebot jedoch noch lange nicht ausreichend war, um eine aktuelle Erholung unserer Waldbestände zu bewirken. Den vollständigen Waldzustandsbericht können Sie hier lesen.

 

Der Umgang mit dem Borkenkäfer

Wie kein zweites Thema hat die Zerstörung der Nadelholzbestände durch Dürre, Wassermangel und die nachfolgende Ausbreitung der Borkenkäfer die Waldeigentümer und Waldbewirtschafter in den letzten Jahren besorgt. Neben dem weiter unten auf dieser Seite befindlichen Zugang zu Informationen der Forstlichen Versuchsveranstalt Baden-Württemberg zur angesprochenen Thematik gibt es nun eine aktuelle Ausarbeitung der Landesforsten Rheinland-Pfalz, die sich mit vielen Informationen und praktischen Hinweisen an die Waldbesitzer und Waldbewirtschafter wendet. Unter der Bezeichnung "Borkenkäfer Leitlinie 2.0" können die von den Forstfachleuten entwickelten Tipps und Empfehlungen eingesehen und heruntergeladen werden.

 

Borkenkäfermanagement

Die Situation unserer Nadelholzbestände ist spätestens seit dem vergangenen Jahr im Rhein-Lahn-Kreis als dramatisch einzuschätzen - aber nicht nur hier. Wetterkapriolen einerseits und die dadurch hervorgerufenen, äußerst günstigen Lebensumstände für den Nadelholzfeind Nummer Eins, näümlich den Borkenkäfer, machen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern derzeit das Leben schwer. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg hat zum Umgang mit den "kleinen" Waldzerstörern nützliche Informationen und Tipps zusammengestellt, die dabei helfen können, käferbefallene Waldbestände zu erkennen und zu handeln. Das Faltblatt mit dem Titel  "BORKENKÄFER - ERKENNEN, VORBEUGEN, MANAGEN - HINWEISE FÜR WALDBESITZENDE" kann hier eingesehen werden.  

 

Entdecken Sie den Wald

Wie würden Sie den Begriff Wald beschreiben? Im Allgemeinen kommt einem sicherlich eine Ansammlung von Bäumen in gewisser Dichte auf einer ausgedehnten Fläche in den Sinn. In der biblischen Schöpfungsgeschichte wurde der Wald am dritten Tag geschaffen. Juristen bezeichnen Wald als jegliche mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche. Wald ist aber viel mehr. Eine beeindruckende Lebensfülle ist eines der wesentlichen Merkmale dieses größten, funktionsfähigen Landökosystems, das von der Taiga bis in die südlichen Mangrovensümpfe reicht. Was sich in unseren heimischen Wäldern entdecken und beobachten lässt, zeigt die anschauliche Broschüre des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Blättern Sie sich doch einfach einmal durch die Waldfibel. Sie werden staunen.  

 

Der Wald in der Weltgeschichte

Etwa ein Drittel der Landmasse der Erde ist mit Wald bedeckt. Das sind rund vier Milliarden Hektar. Über die Jahrtausende hinweg ist der Nutzen des Waldes für das menschliche Leben nicht zu ermessen. Seine einzigartigen Fähigkeiten, Sauerstoff zu produzieren und Kohlendioxid zu binden, Rohstoff, Nahrung und sauberes Wasser zu liefern oder schlicht Lebensraum für Mensch und Tier gleichermaßen zu bieten, sind unersetzlich. In dieser Präsetation des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft können Sie eine Zeitreise durch unser Waldkulturerbe unternehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreiswaldbauverein Rhein – Lahn e. V.  | Kontakt | Impressum | Intern