Satzung

Die aktuelle Satzung (Stand 23.10.2015) kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

S a t z u n g des Kreiswaldbauvereins Rhein-Lahn e.V.

§ 1
Rechtsverhältnisse, Name, Sitz, Wirkungsbereich, Geschäftsjahr
1. Der Kreiswaldbauverein (§ 16 Bundeswaldgesetz vom 2. Mai 1975 - BGBl . I Nr. 50) ist ein eingetragener
Verein § 21 in Verbindung mit §§ 55 ff BGB (Idealverein).
2. Er führt den Namen „Kreiswaldbauverein Rhein - Lahn e.V. „ und hat seinen Sitz in Nastätten.
3. Der Waldbauverein ist korporativ dem Waldbesitzerverband für Rheinland-Pfalz e. V. angeschlossen.
Die korporative Mitgliedschaft steht einer Einzelmitgliedschaft nicht entgegen.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweck und Aufgaben des Waldbauvereins
1. Der Verein soll die forstlichen Interessen seiner Mitglieder fördern.
2. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Unterrichtung der Mitglieder über eine zweckgemäße Waldbewirtschaftung durch geeignete Fortbildungs- und Informationsmöglichkeiten;
b) Beratung und Unterstützung der Mitglieder bei Durchführung des Holzeinschlages;
der Holzaufarbeitung, der Holzbringung und des Holzverkaufs;
c) Beratung der Mitglieder hinsichtlich sonstiger forstbetrieblicher und wirtschaftlicher
Fragen;
d) Vertretung der Interessen des angeschlossenen Waldbesitzes;
e) Abwendung von dem Wald drohenden Gefahren und Schäden;
f) Mithilfe und Unterstützung zum Erhalt von Förderungen für forstliche Maßnahmen.
g) Der Verein bezweckt keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.

§ 3
Mitgliedschaft
1. Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die innerhalb des Vereinsgebietes
Wald in Eigentum oder Besitz hat.
2. Stirbt ein Mitglied, so treten die Erben an seine Stelle (§§ 38, 40 BGB). Die Erben können die
Mitgliedschaft zum nächstmöglichen Termin aufkündigen.
3. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist an den Verein zu richten. Über die Aufnahme in den Verein entscheidet
der Gesamtvorstand.

§ 4
Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch Kündigung seitens der Mitglieder:
Die Kündigung ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären. Die Kündigungsfrist beträgt ein halbes
Jahr zum Ende des Geschäftsjahres.
b) durch Ausschluss
Mitglieder können auf Beschluss der Vorstandsitzung mit einer Stimmenmehrheit von zwei Drittel der
anwesenden Mitglieder ausgeschlossen werden, wenn sie die gegenüber dem Verein eingegangenen
Pflichten trotz schriftlicher Aufforderung nicht erfüllen. Vor der Beschlussfassung steht dem betreffenden
Mitglied das Recht zu, sich zu der beabsichtigten Ausschließung zu äußern.

§ 5
Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Jedes Mitglied hat das Recht:
a) an den Mitgliederversammlungen stimmberechtigt teilzunehmen und Anfragen zu stellen. Diese müssen
8 Tage vor der Versammlung bei der Geschäftsstelle vorliegen.
b) Vorschläge für die gemeinsamen Maßnahmen vorzutragen.
c) alle satzungsgemäßen Vorteile, die der Verein bietet, in Anspruch zu nehmen.
2. Jedes Mitglied hat die Pflicht:
a) den Zweck und die Aufgaben des Vereins zu fördern und alles zu unterlassen, was den
Belangen des Zusammenschlusses zuwiderläuft;
b) den Bestimmungen der Satzung und den Beschlüssen des Vereinsvorstandes nachzukommen
sowie die beschlossenen Beiträge fristgerecht zu entrichten;
c) das Eigentum des Vereins schonend zu behandeln und es nur zu den vorgesehenen Zwecken zu
benutzen;
d) bei schuldhaften Verstößen gegen die vorgenannten Pflichten können Mitglieder durch den
Vorstand verwarnt oder im Wiederholungsfalle mit Ausschluss aus dem Verein bestraft werden.

§ 6
Gliederung des Waldbauvereins
1. Der Verein kann Waldbaugemeinschaften als örtliche Untergruppen bilden. Die Mitglieder einer Wald-
baugemeinschaft wählen aus ihrer Mitte einen Vertauensmann und einen Stellvertreter, die die
Interessen der Mitglieder der Waldbaugemeinschaft innerhalb des Waldbauvereins wahrnehmen.
2. Den Waldbaugemeinschaften können örtliche Aufgaben des Vereins übertragen werden.

§ 7
Finanzierung der Aufgaben
1. Die Aufgaben des Waldbauvereins werden finanziert:
a) durch Beiträge der Mitglieder
b) durch Gebühren für spezielle Dienstleistungen des Vereins.
2. Die Mitgliederversammlung setzt die Höhe der Beiträge und im Bedarfsfall die der Gebühren
jährlich fest.

§ 8
Organe des Waldbauvereins
Die Organe des Waldbauvereins sind:
a) Die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand.

§ 9
Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr durch den Vorstand einzuberufen..
2. Einladungen zur Mitgliederversammlung müssen mindestens 14 Tage vor der Versammlung
bekanntgegeben werden . Die Einladung wird den Mitgliedern mittels persönlichem Anschreiben
übersandt.
Darüber hinaus erfolgt eine Veröffentlichung in den Mitteilungsblättern der Kommunen des Rhein-Lahn-
Kreises.
3. Der Vorstand ist zur Einberufung einer Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens 1/10
der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe beim Vorstand
beantragen.
4. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
5. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden
Mitglieder, sofern nicht nach Gesetz oder Satzung eine qualifizierte Stimmenmehrheit erforderlich
ist. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
6. Beschlüsse zu einer Satzungsänderung, zu einer Änderung des Zweckes des Waldbauvereins sowie zur
Auflösung des Vereins, bedürfen der Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder.
7. Die Art de Abstimmung bestimmt die Mitgliederversammlung.

§ 10
Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
a) Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer;
b) Beschlussfassung über Satzungsänderungen, Änderung des Zweckes des Waldbauvereins und über
dessen Auflösung;
c) Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und der Mitglieder;
d) Beschlussfassung über Art und Höhe der Beiträge und Gebühren;
e) Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Haushaltsvoranschlages;
f) Abnahme der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes;
g) Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern. ( Die Bestimmung des § 4, Buchstabe b bleibt
hiervon unberührt. )

§ 11
Vorstand
1. a) Der Gesamtvorstand besteht aus höchstens 11 Mitgliedern und zwar aus dem Vorsitzenden, dem
stellvertretenden Vorsitzenden, sowie bis zu neun Beisitzern.
b) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Jeder
ist alleinvertretungsberechtigt.
2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit auf die Dauer von 5 Jahren
gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist.
Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so ist anlässlich der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl
durchzuführen.
3. Der Vorstand fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
4. Vorstandssitzungen sind vom Vorsitzenden in der Regel mit einer Frist von mindestens einer Woche
unter Mitteilung der Tagesordnung einzuberufen.
5. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Sie können Auslagenersatz sowie eine pauschale
Entschädigung für Zeitversäumnisse erhalten.
6. Mit der Geschäftsführung kann der Vorstand eine geeignete Person auch außerhalb des Mitgliederkreises
beauftragen.

§ 12
Aufgaben des Vorstandes
1. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:
a) Einberufung der Mitgliederversammlung;
b) Erstellung des Haushaltsvoranschlages;
c) Entscheidung über Anträge auf Beitragsermäßigung und Beitragsniederschlagung in besonderen Fällen;
d) Verhängung der Vereinsstrafen.
2. Der Vorsitzende bzw. dessen Stellvertreter hat folgende Aufgaben und Befugnisse:
a) Geschäftsführung des Vereins sowie Leitung der Mitgliederversammlung;
b) Verwaltung des Vermögens des Vereins sowie Erteilung von Zahlungsanordnungen;
c) Führung des Vorsitzes in der Mitgliederversammlung und im Vorstand.
d) Überwachung der Einhaltung der Mitgliederpflichten.

§ 13
Niederschriften
1. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen und vom
Vorsitzenden der jeweiligen Sitzung und vom Protokollführer zu unterzeichnen.
2. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie ist vom Versammlungsleiter und
dem Protokollführer zu unterschreiben.

§ 14
Rechnungsprüfung
Die Jahresrechnung wird durch 2 von der Mitgliederversammlung bestellte Rechnungsprüfer geprüft. Die
Ergebnisse der Prüfung sind schriftlich festzuhalten und von den Rechnungsprüfern zu unterzeichnen.

§ 15
Auflösung
1. Die Mitgliederversammlung kann den Waldbauverein mit der in § 9 Abs. 6 dieser Satzung fest-
gelegten Mehrheit auflösen.
2 Über die Verwendung des Vermögens beschließt die Mitgliederversammlung.


Die Satzung beinhaltet die durch die Mitgliederversammlung am 29.10.1999 beschlossenen Änderungen der §§ 4 und 9.

Die Satzung beinhaltet die durch die Mitgliederversammlung am 25.10.2013 beschlossenen Änderungen des § 11.

Die Satzung beinhaltet die durch die Mitgliederversammlung am 23.10.2015 beschlossene Änderung des § 2.

 

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